Mehreren Funktionären des iranischen Fußballverbandes wurde das Visum für die USA verweigert – den Spielern und Trainern aber nicht.

Die iranische Mannschaft bereitet sich gerade auf die Fußball-Weltmeisterschaft vor. Normalerweise wäre das Team dafür in den USA, aber wegen des Konflikts zwischen Iran und den USA hat der iranische Verband das Trainingscamp nach Tijuana in Mexiko verlegt. Jetzt wurde bekannt, dass zwölf Funktionären des Verbandes – also Leute, die nicht spielen, sondern die Organisation und Politik im Hintergrund machen – das Visum für die USA verweigert wurde.

Dazu gehören der Teammanager, Vertreter des Außenministeriums und der Sicherheitsabteilung sowie der Pressechef. Das bedeutet konkret: Diese Leute dürfen nicht zu den Spielen in die USA reisen, solange sie kein neues Visum bekommen. Sie sind also nicht im Kader, sondern arbeiten hinter den Kulissen für den Verband.