Die iranische Mannschaft spielt bei dieser WM mitten in einem politischen Konflikt – doch das Team will sich auf den Sport konzentrieren.

Die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA steht unter keinem guten Stern. Zwischen den USA und dem Iran gibt es einen Krieg, der Ende Februar begonnen hat. Das iranische Team hatte deshalb sein Trainingslager kurzfristig von Arizona nach Mexiko verlegt, weil sich die Spieler in den USA nicht sicher fühlten. Eigentlich sollten sie nur an den Spieltagen einreisen und sofort wieder ausreisen. Stattdessen ist die Mannschaft nun schon einen Tag vor dem ersten Spiel gemeinsam in die USA geflogen.

Kapitän Mehdi Taremi hat auf einer Pressekonferenz in Los Angeles gesagt: „Ich spüre die Spannungen seit dem ersten Moment, seit wir bei dieser WM angekommen sind.“ Er erzählte, dass es bei früheren Weltmeisterschaften immer eine fröhliche, offene Stimmung gegeben habe, sobald man im Gastgeberland angekommen sei. Dieses Mal fühle sich alles viel angespannter an.