Mehreren Funktionären der iranischen Fußball-Delegation haben die USA die Visa für die WM 2026 verweigert – die Spieler selbst dürfen aber einreisen.
Was ist passiert? Für die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA hat die US-Regierung mehreren Funktionären des iranischen Verbandes die Einreisevisa verweigert. Betroffen sind laut Medienberichten insgesamt zwölf Personen, darunter Verbandspräsident Mehdi Tadsch. Die Spieler, ihre Trainer und die anderen Teammitglieder haben allerdings ihre Visa bekommen und dürfen in die USA einreisen. Hintergrund ist der militärische Konflikt zwischen den USA und dem Iran, der seit Ende Februar 2026 andauert. Die iranische Mannschaft bestreitet alle ihre Gruppenspiele in den USA: Am 16. Juni in Los Angeles gegen Neuseeland und am 27. Juni in Seattle gegen Ägypten.
Wer hilft? Die iranische Mannschaft ist bereits auf dem Weg und wird in der Nacht auf Sonntag in Tijuana erwartet, einer mexikanischen Stadt direkt an der Grenze zu Kalifornien. Dort bereiten die Funktionäre neue Visa-Anträge für die USA vor. Der iranische Fußball-Verband hat angekündigt, den Fall vor die FIFA zu bringen, den Weltverband des Fußballs, weil dieser laut Verband sicherstellen muss, dass Funktionäre zu ihren Spielen reisen können. Die Spieler haben außerdem bereits die nötigen Visa für Mexiko erhalten, sodass ihrer Teilnahme an der WM nichts im Wege steht.
