Ein indisches Start-up hat es geschafft: Die Rakete Vikram-1 flog als erste privat gebaute Rakete Indiens in die Umlaufbahn.
Stell dir vor, eine Firma baut eine eigene Rakete – und die fliegt tatsächlich ins All. Genau das ist jetzt in Indien passiert. Die Firma Skyroot Aerospace hat ihre Rakete Vikram-1 vom Weltraumbahnhof Satish Dhawan Space Centre ins All geschickt. Oben angekommen, hat die Rakete sechs Dinge ausgesetzt, unter anderem einen Roboterarm, der Weltraummüll einfangen soll, und ein paar kleine Satelliten.
Indien ist damit das dritte Land der Welt, in dem private Firmen Raketen ins All schicken können. Vorher konnten das nur die USA und China. Möglich wurde das, weil Indien vor ungefähr drei Jahren seine Regeln geändert hat: Seitdem dürfen nicht-staatliche Firmen in der Raumfahrt mitmischen. Auch die Weltraumorganisation ISRO und Premierminister Narendra Modi haben dem Start-up gratuliert.
Was bedeutet das für dich? Raumfahrt ist heute nicht mehr nur etwas für große staatliche Agenturen. Wenn immer mehr Länder und Firmen eigene Raketen bauen, könnten auch in Zukunft viele neue Jobs entstehen – und vielleicht fliegt eines Tages eine Rakete mit Technik, die du selbst mitentwickelt hast.
