Im ersten Halbjahr 2026 sind 160 Menschen auf Österreichs Straßen gestorben, darunter überdurchschnittlich viele junge Leute zwischen 15 und 24 Jahren.

Was ist passiert? Auf Österreichs Straßen sterben leider noch immer viele Menschen. Von Jänner bis Ende Juni 2026 waren es 160 Tote. Im Vergleich zum Vorjahr sind es zwar etwas weniger, trotzdem findet der Verkehrsclub VCÖ die Zahl viel zu hoch. Besonders schlimm: Fast doppelt so viele Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 24 Jahren sind heuer gestorben wie im letzten Jahr. Auch in Niederösterreich passieren die meisten Unfälle, in Wien die wenigsten.

Wer hilft? Der Verkehrsclub VCÖ schlägt deshalb konkrete Schritte vor. Klara Maria Schenk vom VCÖ sagt: Ablenkung und zu schnelles Fahren sind die Hauptgründe für Unfälle. Deshalb fordert der VCÖ, dass in Ortsgebieten nur mehr 30 km/h statt 50 km/h erlaubt sind und auf Landstraßen 80 km/h statt 100 km/h. In Tirol dürfen Gemeinden bereits selbst Tempoverstöße kontrollieren – andere Bundesländer sollen dem Beispiel folgen.