Die Luft- und Raumfahrt-Messe ILA hat am Sonntag am Flughafen BER mit etwa 110.000 Gästen aus 37 Ländern ihre Tore geschlossen.
Fünf Tage lang konnte man am Flughafen BER Flugzeuge, Hubschrauber, Drohnen und Weltraum-Technik bestaunen. 765 Firmen aus 37 Ländern waren dabei, und es gab Diskussionsrunden sowie zivile und militärische Flugvorführungen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kam zur Eröffnung.
Ein großes Thema war die Zukunft eines neuen europäischen Kampfflugzeugs. Nachdem das deutsch-französische FCAS-Projekt gestoppt worden war, sagten acht Firmen aus Deutschland – darunter Airbus und MTU – auf der ILA, dass sie bei einem Nachfolger mitmachen würden.
Am Eröffnungstag hatten Pro-Palästina-Aktivistinnen und -Aktivisten kurz den Eingang blockiert, indem sie sich auf die Straße klebten. Die Polizei entfernte sie, danach lief die Messe normal weiter.
Die ILA gibt es schon sehr lange: 1909 startete sie als Luftschiff-Ausstellung in Frankfurt am Main, dann zog sie nach Berlin und zeitweise nach Hannover. Seit 1992 ist sie in Schönefeld zu Hause, heute am BER.
Warum ist das für dich wichtig?
Die Messe zeigt, welche Technologien in den nächsten Jahrzehnten fliegen werden – und welche Jobs in Luft- und Raumfahrt für junge Leute spannend sein können.
