Die Huthi-Miliz im Jemen hat angekündigt, dass saudische Schiffe bestimmte Seewege im Roten Meer nicht mehr nutzen dürfen.
Was ist passiert? Die Huthi-Rebellen im Jemen haben eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien angekündigt. Das bedeutet: Schiffe aus Saudi-Arabien sollen bestimmte Gewässer im Roten Meer nicht mehr befahren dürfen. Die Huthis sagen, sie tun das, weil Saudi-Arabien den Jemen seit fast zwölf Jahren mit einer Blockade unter Druck setzt. Vergangene Woche hatten die Huthis bereits Raketen auf Saudi-Arabien abgefeuert, weil das Königreich einen Flughafen unter Huthi-Kontrolle bombardiert haben soll. Damit ist eine vierjährige Waffenruhe zwischen beiden Seiten zu Ende gegangen.
Wer hilft? Internationale Organisationen versuchen, die Lage im Jemen zu entschärfen. Mehr als 22 Millionen Menschen dort sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, also auf Nahrung, Medizin und andere lebenswichtige Dinge. Verschiedene Länder und Hilfswerke arbeiten daran, dass die Versorgung der Bevölkerung weiter funktioniert, auch wenn sich der Konflikt verschärft. Diplomatische Kanäle bleiben offen, um eine weitere Eskalation zu verhindern.
