Die Huthi-Miliz im Jemen hat Saudi-Arabien mit der Formel "Belagerung gegen Belagerung" gedroht und Vergeltung für einen Angriff auf einen Flughafen angekündigt.
Was ist passiert? Die Huthi-Miliz im Jemen hat angekündigt, Saudi-Arabien anzugreifen, wenn es weiter Ziele im Jemen bombardiert. Hintergrund ist ein Luftangriff auf den Flughafen der Hauptstadt Sanaa. Die Huthi sind mit dem Iran verbündet und werfen Saudi-Arabien vor, hinter dem Angriff zu stehen. Das Verteidigungsministerium der international anerkannten Regierung im Jemen erklärte dagegen, man habe damit die Landung eines iranischen Flugzeugs verhindern wollen. Die Miliz kündigte Vergeltung an; Saudi-Arabien erklärte, einen Raketenangriff abgefangen zu haben.
Wer hilft oder vermittelt? Pakistan, das seit vergangenem Jahr mit Saudi-Arabien ein Militärbündnis unterhält, sieht sich laut eigenen Diplomaten in einer schwierigen Rolle: Einerseits soll das Bündnis mit Riad halten, andererseits vermittelt Pakistan zwischen den USA und dem Iran. Diplomaten warnen, dass eine Ausweitung des Konflikts diese Vermittlung erschweren könnte. Auch die Vereinten Nationen und internationale Marinemissionen werden versuchen, den Schiffsverkehr im Roten Meer zu schützen.
