Während Europa unter extremer Hitze leidet, tauchen im Internet viele falsche Behauptungen auf – ein Überblick, was wirklich stimmt.
In den letzten Wochen war es in Europa extrem heiß. Gleichzeitig sind in sozialen Netzwerken viele Behauptungen aufgetaucht, die nicht stimmen. Dazu gehört ein Video, das zeigen soll, dass eine Ampel in Verona geschmolzen ist. Die Wahrheit: Das Video wurde nicht in Verona, sondern in einem kleinen Ort in Italien namens Lugagnano gedreht. Eine Ampel wurde dort durch einen Autobrand beschädigt, nicht durch die Hitze. Auch in Berlin gab es ein solches Video – auch dort war ein Brand die Ursache.
Ein anderes Gerücht behauptet, dass in Spanien Klimaanlagen in öffentlichen Gebäuden und Geschäften nicht unter 27 Grad eingestellt werden dürfen. Das stimmt so nicht mehr. Diese Regelung gab es 2022 für ein Jahr, weil Spanien wegen des Ukraine-Kriegs Energie sparen musste. Mit der aktuellen Hitzewelle hat das nichts zu tun.
Auch über den Weltklimarat IPCC wurde viel Falsches erzählt. Im Internet hieß es, 46 IPCC-Forscher seien aus Protest zurückgetreten. Doch das stimmt nicht: Einige der genannten Personen sind schon gestorben, andere waren gar keine IPCC-Wissenschaftler. Die Geschichte taucht schon seit dem Jahr 2013 immer wieder auf.
