Greenpeace und der Samariterbund fordern von der Regierung, den Schutz vor Hitze endlich ernst zu nehmen und in Gesetzen festzuschreiben.
Im letzten Sommer sind in Österreich 449 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben. Das zeigt ein Bericht der AGES, einer Behörde, die Gesundheitsdaten auswertet. Greenpeace und der Samariterbund sagen deshalb: Die Politik muss jetzt etwas tun, damit Menschen besser geschützt sind. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere und Kinder.
Viele Menschen helfen bereits. Der Samariterbund gibt Tipps, wie du dich an heißen Tagen schützen kannst: trink viel Wasser, meide die direkte Sonne, trage luftige Kleidung und lüfte deine Wohnung nachts. Tagsüber solltest du die Räume kühl halten. Greenpeace setzt sich dafür ein, dass Städte mehr Grünflächen bekommen und alte Häuser besser gedämmt werden. So heizen sich Wohnungen weniger auf.
Du kannst selbst etwas tun. Trink an heißen Tagen genug, auch wenn du keinen Durst hast. Verlege Sport und anstrengende Aktivitäten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden. Sprich mit deiner Familie darüber, wie ihr eure Wohnung kühler halten könnt, zum Beispiel mit Vorhängen oder Lüften in der Nacht. Wenn du ältere Nachbarinnen oder Nachbarn kennst, schau nach, ob sie Hilfe brauchen.
Warum ist das für dich wichtig?
Hitze betrifft auch junge Menschen direkt, und du kannst mit einfachen Tricks dich und andere schützen.
