Wegen Temperaturen bis 40 Grad wurden am Wochenende viele Freizeit-Events in Nordrhein-Westfalen abgesagt oder verändert.

In NRW war es Ende Juni sehr heiß: Der Deutsche Wetterdienst warnte vor bis zu 40 Grad, dazu kamen Ozon und die Gefahr von schweren Gewittern. Deshalb wurden viele Dinge abgesagt oder verlegt, zum Beispiel zwei Ballettabende in Düsseldorf und Duisburg, ein Pferderennen in Krefeld, ein Triathlon in Meschede, ein Lauf in Duisburg und alle Tennis-Mannschaftsspiele am Niederrhein. Auch Schulfeste, eine Parade zum Christopher Street Day in Soest und das Festival „Alaaf im Pott – ab inne Sonne“ in Oberhausen fielen aus. Die Konzerte von Helene Fischer im RheinEnergie-Stadion in Köln fanden aber statt – mit etwa 100.000 Fans. Dort durfte man ausnahmsweise kleine Fächer ohne Metall und Getränke bis zu einem Liter mitbringen.

Es gibt viele Stellen, die dir helfen, mit der Hitze klarzukommen. Die Stadt Dormagen hat ihre Bibliothek früher geschlossen, aber das klimatisierte Bürgeramt blieb offen. Der Regionalverband Ruhr hat eine „Karte der kühlen Orte“ veröffentlicht – dort stehen schattige Plätze, Eisdielen und Trinkwasserbrunnen. Im Kreis Wesel kannst du bei Gesundheitsfragen die HOTline 0281 207-1500 anrufen, dort antworten Ärztinnen und Ärzte. Manche Cafés, Bäckereien und Gärtnereien haben früher zugemacht, damit ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht in der prallen Sonne arbeiten müssen.