Eine Umfrage zeigt: Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer leiden im Sommer unter hohen Temperaturen – und wünschen sich klare Schutzmaßnahmen.
Was ist passiert? Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) hat Beschäftigte gefragt, wie es bei ihnen im Job mit der Hitze aussieht. Rund 2400 Personen haben bisher mitgemacht. Das Ergebnis: Knapp zwei Drittel leiden oft oder fast täglich unter den hohen Temperaturen. Etwa jede dritte Person arbeitet bei 33 Grad und mehr, elf Prozent sogar bei über 36 Grad. Schon ab 32,5 Grad steigt laut der Umfrage die Unfallgefahr um 6 Prozent.
Wer hilft? Viele Beschäftigte wünschen sich, dass die Betriebe mehr tun. Auf der Wunschliste stehen klimatisierte Räume, Sonnenschutzfolien und die Einbindung des Betriebsrats. Rund 63 Prozent der Befragten sprechen sich zudem für eigene Hitzebeauftragte in den Betrieben aus. Der ÖGB will diese Forderungen weiter in die Politik tragen.
Was kannst du tun? Wenn du in einem Job mit Hitze arbeitest, achte auf dich: trink genug, mach Pausen, such dir kühle Orte. In einem Praktikum oder einer Lehre kannst du das Thema ansprechen, etwa beim Betriebsrat oder bei deiner Chefin oder deinem Chef. So können kleine Verbesserungen angestoßen werden.
