Bei einer Kreuzfahrt mit dem Schiff „Hondius“ haben sich mehrere Menschen mit dem Hantavirus angesteckt – die WHO sieht den Ausbruch inzwischen als fast beendet an.
Was ist passiert? Auf einer Kreuzfahrt, die in Argentinien startete, haben sich mehrere Menschen mit dem Hantavirus angesteckt. Das Virus gehört zum südamerikanischen Andes-Typ. Rund 150 Menschen aus 23 Ländern waren an Bord. Insgesamt wurden 13 Fälle gezählt, drei Menschen sind gestorben. Das Schiff legte im Mai auf Teneriffa an, und die Passagiere wurden mit besonderen Schutzmaßnahmen nach Hause gebracht.
Wer hilft? Die WHO beobachtet den Ausbruch genau und informiert regelmäßig. Auch Behörden in Spanien, den Niederlanden und Südafrika haben Kontaktpersonen nachbeobachtet. Die Reederei Oceanwide Expeditions hat mit den Behörden zusammengearbeitet, damit alle Passagiere sicher nach Hause kommen konnten. 30 Kontaktpersonen werden noch beobachtet, um sicherzugehen, dass sich niemand weiter ansteckt.
