Das Hafenunternehmen HHLA aus Hamburg hat seine Gewinnerwartung für dieses Jahr nach unten korrigiert und erklärt das mit Bauarbeiten an Terminals und am Schienennetz.

Die HHLA ist eines der wichtigsten Hafenlogistikunternehmen in Europa. Sie betreibt im Hamburger Hafen große Containerterminals – das sind die Bereiche, in denen riesige Schiffe ihre Container laden und entladen. Außerdem transportiert HHLA Container mit der Eisenbahn weiter ins Landesinnere. Jetzt hat das Unternehmen gesagt: Dieses Jahr wird nicht so viel Geld verdient wie ursprünglich gedacht.

Konkret hat HHLA die Erwartung für das sogenannte EBIT – das ist der Gewinn vor Zinsen und Steuern – von 175 bis 195 Millionen Euro auf 150 bis 170 Millionen Euro gesenkt. Das klingt erst mal nach viel Geld, ist aber im Vergleich zur alten Schätzung ein deutlicher Rückgang.

Als Grund nennt HHLA vor allem Baustellen: Containerterminals werden umgebaut und das Schienennetz wird modernisiert. Während solcher Arbeiten können weniger Container bewegt werden als sonst. Beim Umschlag rechnet HHLA jetzt sogar mit einem leichten Rückgang statt eines starken Wachstums. Beim Transport erwartet das Unternehmen nur noch ein leichtes Plus statt eines großen Zuwachses.