Am 22. Juli 2026 haben heftige Unwetter mit großem Hagel in Norditalien schwere Schäden angerichtet, vor allem in den Regionen Emilia-Romagna, Lombardei und Venetien.
Was ist passiert? Starke Stürme mit Hagelkörnern so groß wie Pingpongbälle sind über Norditalien hinweggezogen. In den Provinzen Ferrara und Ravenna wurden Dächer abgedeckt, Autoscheiben zerstört und mehr als 100 Bäume umgerissen. Auf der Autobahn A13 zwischen Bologna und Padua mussten Autofahrer anhalten, weil der Hagel ihre Windschutzscheiben zerschlagen hatte. Auch Züge zwischen Bologna und Venedig hatten Verspätungen, einzelne Verbindungen wie Ferrara-Ravenna fielen komplett aus. Der Bauernverband Coldiretti schätzt den Schaden für Obst, Gemüse und Felder auf mehrere hundert Millionen Euro.
Wer hilft? Rettungskräfte, Feuerwehr und freiwillige Helfer räumen umgestürzte Bäume von den Straßen und sichern beschädigte Häuser und Schulen. Die Bahn arbeitet daran, die ausgefallenen Verbindungen wiederherzustellen, und die Behörden koordinieren Hilfsmaßnahmen für die betroffenen Bauern. Wetterdienste warnen die Menschen vor weiteren Gewittern und geben Updates, damit sich alle rechtzeitig in Sicherheit bringen können.
