Für Teile Italiens, Kroatiens und weiterer Länder rund um die Adria gilt am Dienstag die höchste Unwetterwarnstufe.
Was ist passiert? Rund um die Adria und das Mittelmeer ziehen am Dienstag heftige Gewitter auf. Meteorologen rechnen mit großen Hagelkörnern, Sturmböen bis zu 150 Kilometern pro Stunde und einzelnen Tornados. In Kroatien wurde die Region Split als besonders gefährdet eingestuft, in Italien vor allem Emilia-Romagna, die Marken und die Adriaküste. Schon am Vormittag bildete sich nahe Bergamo die erste Superzelle, in Rovinj schlugen Hagelkörner in der Größe von Tischtennisbällen auf.
Wer hilft? Meteorologen, Wetterdienste und Behörden beobachten die Lage genau und geben Warnungen heraus. Die höchste Warnstufe Rot gilt für mehrere Länder, darunter Italien, Kroatien, Slowenien, Serbien, Montenegro sowie Bosnien und Herzegowina. Rettungsdienste sind vorbereitet, Häfen kontrollieren, wer ausläuft, und an Stränden wie in Medelin wurden Bereiche gesperrt. Auch Tourismusstellen informieren Urlauber über sichere Plätze in Innenräumen.
