Ein Tornado und riesige Hagelkörner haben Teile der italienischen Adriaküste verwüstet – Urlaubsorte zwischen Venedig und Ancona sind betroffen.

Was ist passiert? An der italienischen Adriaküste hat ein schweres Unwetter gewütet. Nahe Sottomarina bei Venedig bildete sich ein Tornado. Zeitgleich fielen Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu 15 Zentimetern – das ist größer als ein Tennisball. Autos wurden eingedellt, Dächer beschädigt und Solaranlagen zerstört. Auch Bäume stürzten um und Strandanlagen wurden verwüstet. Besonders betroffen waren die Gegenden rund um Ravenna, Rimini und Roseto degli Abruzzi, beliebte Urlaubsorte an der Adria.

Wer hilft? Rettungskräfte und Helfer sind im Einsatz, um Straßen freizuräumen und Häuser zu sichern. Meteorologen hatten das Unwetter vorhergesagt und die höchste Warnstufe ausgegeben. Die Behörden erfassen nun die Schäden und prüfen, wie betroffene Familien und Betriebe unterstützt werden können. Versicherer bereiten sich darauf vor, dass die Schäden in die Millionen gehen werden.