Die Studierendenvertretung will, dass es an jeder Unimensa ein günstiges Menü für nur drei Euro gibt.

Stell dir vor, du gehst in die Mensa und das Essen kostet nur drei Euro. Genau das hat die Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft, kurz ÖH, vorgeschlagen. Sie will, dass es an jedem Standort der Österreichischen Mensen-Betriebsgesellschaft (ÖMBG) ein günstiges Standardmenü um drei Euro gibt. Die ÖMBG betreibt die meisten Mensen an den Unis in Österreich und gehört dem Staat.

Zusätzlich soll das Fünf-Euro-Menü noch billiger werden, weil die Regierung mehr Geld dazugibt. Das ist wichtig, weil viele Studierende wenig Geld haben. Laut einer Umfrage leben sechs von zehn Studierenden unter der Armutsgrenze. Essen macht im Schnitt fast 17 Prozent ihres Einkommens aus.

Die ÖH will außerdem, dass Studierende mehr mitreden dürfen. Deshalb sollen an den mehr als 45 Standorten Mensenräte entstehen, die über das Angebot mitentscheiden. Eine große Versammlung aus Ministerium, Betriebsrat und ÖH soll über Geld, Preise und Zukunft der Mensen bestimmen. Nur gemeinnützige Organisationen sollen Mensen an Unis betreiben dürfen.