139 große Firmen und Investoren in Deutschland haben sich zusammengeschlossen und wollen im Herbst mit der Bundesregierung über neue Reformen reden.

Die Gruppe heißt „Made for Germany" und besteht aus 139 Firmen und Geldgebern aus vielen verschiedenen Branchen. Sie haben zusammen versprochen, bis zum Jahr 2028 insgesamt mehr als 800 Milliarden Euro in Deutschland zu investieren – also in Fabriken, Maschinen, Forschung oder neue Produkte.

Schon vor etwa einem Jahr hat sich die Gruppe zum ersten Mal mit Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU getroffen. Damals wurde auch das Reformpaket auf den Weg gebracht, das jetzt im Sommer beschlossen wurde. Die Firmen finden das Paket gut, sagen aber: Es reicht noch nicht.

Roland Busch, der Chef von Siemens, sagt zum Beispiel: In Deutschland wird die Arbeitszeit pro Tag geregelt und nicht pro Woche – das sei ungewöhnlich und mache den Alltag für Unternehmen schwerer. Außerdem arbeite ein großer Teil der Leute in Teilzeit. Beides soll flexibler werden, damit die Wirtschaft mehr schafft.