Im November 2026 proben rund 2.500 Einsatzkräfte in Kärnten, wie sie bei einem großen Erdbeben zusammenarbeiten würden – die größte Katastrophenschutzübung, die es im Bundesland je gab.

Stell dir vor, die Erde bebt. Genau dieses Szenario wird im November in Kärnten geübt – natürlich nur als Übung, nicht echt. Vom 13. bis 15. November 2026 läuft die Großübung mit dem Namen "Verbund Erfolg 2026". Landeshauptmann Daniel Fellner hat dazu gesagt, dass Kärnten für die Übung in einen fiktiven "Ausnahmezustand" versetzt wird. Das klingt dramatisch, bedeutet aber einfach: Alle proben so, als wäre es ein echter Notfall.

Rund 2.500 Leute sind dabei. Mit dabei sind das Bundesheer, die Polizei, Feuerwehren, das Rote Kreuz, Berg-, Wasser- und Höhlenrettung, Sanitäterinnen und Sanitäter sowie Hundestaffeln. Auch Wetter- und Erdbebendienste, Spitäler, die ÖBB und Stromfirmen machen mit. Sogar die Gemeinden üben ihre Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger, die sogenannten Leuchttürme.