Seit Donnerstag brennt ein riesiger Wald in der spanischen Provinz Guadalajara nordöstlich von Madrid – mehr als 600 Helfer kämpfen gegen die Flammen.

Was ist passiert? In Spanien, ungefähr 60 bis 100 Kilometer nordöstlich von Madrid, ist am Donnerstag ein Waldbrand ausgebrochen. Das Feuer hat sich schnell ausgebreitet und schon etwa 29.000 Hektar Land zerstört. Das ist ungefähr so groß wie 40.000 Fußballfelder. Rund 1.200 Menschen aus 34 Dörfern mussten ihre Häuser verlassen, weil die Flammen zu nah kamen. In manchen anderen Orten wurden die Leute gebeten, drinnen zu bleiben. Der spanische Wetterdienst hat am Dienstag außerdem die dritte Hitzewelle dieses Sommers gemeldet – das macht das Feuer noch schwerer löschbar.

Wer hilft? Mehr als 600 Feuerwehrleute und Soldaten sind im Einsatz, dazu 29 Löschflugzeuge und Hubschrauber. Der Regionalpräsident von Kastilien-La Mancha, Emiliano García-Page, sagt, dass die Einsatzkräfte über Nacht hart gearbeitet haben und die Ausbreitung Richtung Soria gestoppt werden konnte. Er spricht von „dem Licht am Ende des Tunnels“ – die Helfer sehen also erste Anzeichen, dass sie das Feuer bald unter Kontrolle bekommen.

Was kannst du tun? Waldbrände in Europa nehmen zu, weil es immer wärmer und trockener wird. Du kannst helfen, indem du in deinem Alltag auf das Klima achtest: zum Beispiel weniger Energie verbrauchen, nicht unnötig heizen oder kühlen und bei Hitze draußen keine Zigaretten oder Lagerfeuer in der Natur machen. Informier dich über sicheres Verhalten im Wald und teile seriöse Nachrichten, damit andere wissen, was bei solchen Bränden zu beachten ist.