Beim NATO-Gipfel in Ankara hat US-Präsident Trump einen größeren Truppenabzug aus Europa an einen Deal über Grönland geknüpft – und Dänemark hat klar Nein gesagt.

Was ist passiert? US-Präsident Donald Trump ist gerade beim NATO-Gipfel in der türkischen Hauptstadt Ankara. Dort hat er gesagt: Die große Insel Grönland, die heute zu Dänemark gehört, soll in Zukunft von den USA kontrolliert werden. Außerdem sagte er, dass die USA vielleicht mehr Soldaten aus Europa abziehen werden. Eine endgültige Entscheidung habe er aber noch nicht getroffen – und vieles hänge davon ab, was mit Grönland passiert. Auf die Frage nach Truppenabzügen antwortete er: "Ich habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Vieles wird von Grönland abhängen." Und weiter: "Vielleicht werde ich es tun."

Wer hilft oder widerspricht? Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen hat die US-Forderung klar zurückgewiesen. Grönland ist Teil des Königreichs Dänemark, und Frederiksen macht deutlich: Eine Übernahme kommt für Dänemark nicht infrage. Auch andere europäische Länder schauen besorgt auf den Streit, weil ein Truppenabzug die Sicherheit in Europa verändern würde. Die NATO-Partner versuchen nun, auf dem Gipfel in Ankara gemeinsam darüber zu sprechen.