Nach 18 Jahren hat die SVP in Graubünden wieder einen Sitz in der Kantonsregierung gewonnen – gewählt wurde Valérie Favre Accola aus Davos.
Stell dir vor, eine Partei darf nach langer Pause plötzlich wieder mitregieren. Genau das ist am 14. Juni 2026 im Kanton Graubünden passiert. Die SVP – eine bürgerlich-konservative Partei – hat einen Sitz in der Kantonsregierung (dem Regierungsrat) gewonnen. Gewonnen hat ihn Valérie Favre Accola, die Gemeindepräsidentin von Davos. Sie tritt ihr neues Amt im Januar 2027 an.
Favre Accola ist 53 Jahre alt, ist verheiratet mit dem früheren Skirennfahrer Paul Accola und war zuletzt Standespräsidentin des Kantons Graubünden. Das ist so etwas wie die Vorsitzende des Kantonsparlaments. In ihrer Kampagne hat sie sich vor allem für strengere Einwanderungsregeln, gegen neue Verträge mit der EU und für den Tourismus eingesetzt.
