Bei der 14. Etappe des Giro d’Italia wurde der Österreicher Felix Gall Zweiter, nur Jonas Vingegaard war schneller und übernahm damit die Gesamtführung.

Stell dir vor, du fährst den ganzen Tag über drei Berge und am Ende wartet ein 16 Kilometer langer Anstieg mit acht Prozent Steigung – das ist brutal. Genau das war die Strecke der 14. Giro-Etappe.

Kurz vor dem Ziel griff Jonas Vingegaard an, ein dänischer Spitzenfahrer, der schon zweimal die Tour de France gewonnen hat. Felix Gall versuchte an seinem Hinterrad zu bleiben, aber das hohe Tempo war zu viel. „Ich habe mich nicht super gut gefühlt. Die Hitze hat mir zugesetzt“, sagte Gall.

Trotzdem wurde er Zweiter, nur 48 Sekunden hinter Vingegaard. Der bisherige Spitzenreiter Eulalio verlor fast drei Minuten und musste das Rosa Trikot abgeben. Jetzt führt Vingegaard das Rennen an.

Gall kletterte dadurch auf den dritten Platz der Gesamtwertung und hat sogar Chancen auf das Podium. Er meint: „Derzeit sehe ich keine Chance, Jonas zu besiegen. Mein Ziel muss das Podest sein.“