Ein starkes Gewitter hat am Freitagabend den Flughafen Wien für etwa eine Stunde stillgelegt.

Stell dir vor, du landest mit dem Flugzeug und musst trotzdem im Sitz bleiben: Genau das ist am Wiener Flughafen passiert. Ein heftiges Gewitter zog am Freitagabend über die Stadt, und deshalb hat der Flughafen einen sogenannten Shutdown ausgerufen. Das bedeutet: Nichts geht mehr auf dem Vorfeld, also auf dem Bereich, wo normalerweise Flugzeuge beladen, betankt und entladen werden. Kein Gepäck wird ausgeladen und keine Passagiere dürfen aussteigen.

Der Grund ist die Sicherheit. Sobald eine Gewitterzelle – das ist ein großer Bereich mit Blitz und Donner – weniger als fünf Kilometer vom Flughafen entfernt ist, wird alles gestoppt. Die Regel kommt von der IATA, dem internationalen Verband der Fluglinien, und gilt auf Flughäfen in vielen Ländern. So sollen Menschen vor Blitzen geschützt werden, die zum Beispiel direkt am Flugzeug oder auf dem Boden einschlagen könnten.