Weil eine einzelne Person geklagt hat, bekommen jetzt rund 700 Gerichtsbedienstete in Österreich mehr Geld.

Stell dir vor, eine Person klagt – und plötzlich profitieren Hunderte andere davon. Genau das ist gerade in Österreich passiert. Ein Rechtspfleger, also jemand, der im Gericht bei Verfahren hilft, hatte geklagt, weil er sich nicht richtig eingestuft fühlte. Er bekam vor Gericht recht.

Danach hat das Justizministerium entschieden: Alle, die in derselben Funktion arbeiten, werden ebenfalls neu eingestuft. Insgesamt geht es um ungefähr 700 Leute.

Die neue Einstufung bedeutet mehr Geld im Monat. Außerdem zählt das höhere Gehalt später auch für die Pension. Das Ministerium hat sich deshalb für die Variante mit dem höheren Grundgehalt entschieden, weil sie "neben einer signifikant höheren Bestandskraft auch andere besoldungs- und pensionsrechtliche Vorteile" bringt.