Ein Gericht in Washington hat entschieden, dass der Name von Donald Trump nicht mehr am Kennedy Center stehen darf.
Das Kennedy Center ist ein berühmtes Kulturhaus in den USA, direkt am Potomac-Fluss. Dort gibt es Theater, Tanz und Musik. Es wurde nach dem früheren Präsidenten John F. Kennedy benannt.
Vor etwa einem Jahr hat Donald Trump die Leitung des Zentrums übernommen. Er tauschte das Führungsteam aus und setzte seinen Vertrauten Richard Grenell ein. Im Dezember ließ er das Haus in Trump Kennedy Center umbenennen.
Viele Künstlerinnen und Künstler fanden das nicht gut. Sie sagten ihre Auftritte ab, weil sie nicht unter diesem neuen Namen spielen wollten. Es gab große Proteste.
Jetzt hat ein Gericht gesagt: Die Umbenennung war nicht erlaubt. Denn der Name wurde damals vom Kongress, also dem Parlament, vergeben. Nur das Parlament darf ihn ändern – nicht der Präsident allein.
Das Gericht hat auch gestoppt, dass das Gebäude zwei Sommer lang für Bauarbeiten geschlossen wird. Die Entscheidung ist aber noch nicht endgültig.
Warum ist das für dich wichtig?
Es zeigt, dass in einer Demokratie Gerichte die Macht von Politikern begrenzen können – auch bei scheinbar kleinen Dingen wie einem Namen.
