Ein Richter in Washington hat entschieden, dass das berühmte Kennedy Center nicht einfach in "Trump Kennedy Center" umbenannt werden darf.
Stell dir vor, jemand würde den Namen deiner Schule einfach so ändern, ohne zu fragen. Genau das ist mit dem John F. Kennedy Gedenkzentrum in Washington passiert. Der frühere US-Präsident Donald Trump hatte das riesige Kulturzentrum übernommen und seinen eigenen Namen an die Fassade geschrieben. Ein Bundesrichter hat jetzt gestoppt: Das ist nicht erlaubt.
Das Gesetz sagt nämlich ganz klar, dass das Gebäude nach Präsident Kennedy benannt ist. Nur der Kongress, also das Parlament der USA, dürfte den Namen ändern – nicht ein einzelner Präsident oder ein Vorstand. Der Richter gab der Regierung zwei Wochen Zeit, um alle Schilder mit Trumps Namen wieder zu entfernen.
Trump fand das natürlich nicht gut. Er schrieb in einem sozialen Netzwerk, dass noch nie ein Präsident so ungerecht von Gerichten behandelt worden sei wie er. Gleichzeitig trat er als Chef des Zentrums zurück und meinte, er habe "kein Interesse" mehr an dem ganzen Projekt.
