Ein Gericht in Washington hat entschieden, dass das berühmte Kennedy Center nicht einfach in „Trump-Kennedy Center“ umbenannt werden darf.

Stell dir vor, jemand würde den Namen deiner Schule einfach so ändern, ohne die Schulkonferenz zu fragen. Genau das ist in den USA mit einem der wichtigsten Kulturhäuser passiert. Donald Trump, der vor etwa 16 Monaten wieder US-Präsident wurde, hatte die Leitung des John F. Kennedy Center for the Performing Arts ausgetauscht und seinen eigenen Namen an die Fassade schreiben lassen. Sogar das ganze Gebäude sollte für zwei Jahre geschlossen werden.

Dagegen haben Leute geklagt. Ein Bundesrichter namens Christopher Cooper hat nun entschieden: Das geht nicht. Er sagte, nur der Kongress – also das Parlament der USA – darf den Namen des Zentrums ändern. Das steht so im Gesetz, mit dem das Kennedy Center damals gegründet wurde. Der Richter hat angeordnet, dass alle Schilder mit Trumps Namen innerhalb von zwei Wochen wieder abmontiert werden müssen. Auch die geplante Schließung ist erstmal vom Tisch.