Am 14. Juli 2026 wird in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen an die schwere Flutkatastrophe von 2021 erinnert.
Was ist passiert? In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 haben starke Regenfälle viele Flüsse und Bäche in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen über die Ufer treten lassen. Besonders schlimm war es im Ahrtal, in der Eifel und in Städten wie Hagen und Wuppertal. Insgesamt sind 184 Menschen gestorben, 65 davon allein in Bad Neuenahr-Ahrweiler. In Sinzig hat das Wasser nachts eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung überrascht – zwölf Bewohnerinnen und Bewohner kamen dort ums Leben.
Wer hilft und wer gedenkt? Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz reisen am 14. Juli 2026 in die Hochwassergebiete, um gemeinsam mit Ministerpräsident Gordon Schnieder der Opfer zu gedenken. In Altenahr, Erftstadt, Ahrweiler und Schuld finden Gedenkstunden und Gottesdienste statt. Es gibt auch eine Fotoausstellung mit dem Titel „We Ahr Strong. Fünf Jahre, ein neuer Blick“. In den letzten fünf Jahren haben viele Helferinnen und Helfer, Firmen und junge Freiwillige beim Wiederaufbau mitgearbeitet.
