Vor fünf Jahren hat eine schlimme Flut das Ahrtal verwüstet – und der Schutz davor ist immer noch nicht fertig.

Im Juli 2021 hat eine riesige Flut das Ahrtal getroffen. Das Wasser stieg innerhalb weniger Stunden auf zehn Meter an – das ist so hoch wie ein dreistöckiges Haus. 17 mögliche Orte für große Rückhaltebecken wurden inzwischen gefunden. Solche Becken können Wasser bei Starkregen auffangen und so verhindern, dass Dörfer überflutet werden. Fachleute warnen aber: Ohne diese Becken könnten die Menschen bei der nächsten Flut wieder ungeschützt sein.

Viele Menschen helfen mit, das Tal sicherer zu machen. Lothar Kirschbauer, Professor an der Hochschule Koblenz, erklärt im SWR-Interview, wie wichtig Rückhaltebecken sind. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Cornelia Weigand setzt sich beim Land für mehr Geld ein. Betroffene wie die Gastronomin Anita Bongard und der Restaurantbesitzer Thorsten Rech berichten, was sie erlebt haben, und fordern, dass beim Wiederaufbau endlich konsequent gehandelt wird – auch mit Maßnahmen wie höher gebauten Häusern oder neuen Fluchtwegen.