Der Völkerrechtler und Autor Philippe Sands bekommt in diesem Jahr den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ist eine wichtige deutsche Auszeichnung. Er wird seit 1950 jedes Jahr an Menschen vergeben, die sich für Frieden einsetzen. In diesem Jahr geht der Preis an Philippe Sands, einen Juristen aus London, der an der Universität und am Internationalen Gerichtshof in Den Haag arbeitet.

Sands hat schon viele spannende Fälle mitgemacht. Er hat zum Beispiel die Inselgruppe Chagos im Indischen Ozean begleitet, als sie von Großbritannien an Mauritius zurückging. Er hat sich für die Rohingya in Myanmar eingesetzt, eine Minderheit, die dort verfolgt wird. Und er hat sich für Palästinenser und für Menschen im Westjordanland stark gemacht. Außerdem hat er den Begriff „Ökozid" mitentwickelt – also schwere Umweltzerstörung als Verbrechen. So soll die Umwelt besser geschützt werden.