Frankreichs Premierminister hat in Pariser Ministerien Mitarbeiter auf Drogen testen lassen - einige haben ihren Job verloren.
Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu hat zugegeben, dass nach Drogentests in Pariser Ministerien mehrere Beschäftigte entlassen wurden. Das sagte er in einem Interview mit dem Magazin "Paris Match". Genauere Zahlen oder Namen nannte er nicht.
Die Tests waren schon vorher angekündigt worden: Mitte Juni schickte Lecornu ein Rundschreiben an alle Ministerien. Darin stand, dass Mitarbeiter unangekündigt mit Speicheltests auf Drogen untersucht werden müssen - vor allem diejenigen, die mit geheimen Informationen arbeiten oder eine Sicherheitsfreigabe haben. Auch im Amtssitz des Premiers, dem Hôtel de Matignon, wurde getestet. Der Sender TF1 berichtete, der Premier und sein Team seien "clean" gewesen.
