Frankreich hat Paraguay mit 1:0 besiegt und spielt jetzt im WM-Viertelfinale gegen Marokko – doch das Spiel war so hart, dass selbst die Schiedsrichter-Schelte nicht ausblieb.

Was ist passiert? Beim WM-Achtelfinale in Philadelphia stand es bis zur 70. Minute 0:0. Dann gab es einen Elfmeter für Frankreich, nachdem ein eingewechselter Spieler im Strafraum gefoult worden war. Den Strafstoß verwandelte Kylian Mbappé sicher – sein 19. WM-Tor insgesamt. Mit diesem Tor steht Frankreich im Viertelfinale und trifft dort am Donnerstag (22:00 Uhr MESZ) in Boston auf Marokko. Marokko hatte zuvor Kanada, einen der drei Gastgeber, mit 3:0 aus dem Turnier geworfen.

Wer hilft, für fairen Fußball zu sorgen? Nach dem Spiel gab es viel Kritik – und zwar vor allem am Schiedsrichter. Ilgis Tantashev aus Usbekistan leitete die Partie und zeigte Paraguay keine einzige Gelbe Karte, obwohl es sehr viele harte Fouls gab. Frankreich bekam dagegen drei Gelbe. Ein erfahrener Schiedsrichter-Experte, Patrick Ittrich, sagte im Fernsehen, das sei die schlechteste Leistung eines Schiedsrichters bei dieser WM gewesen. Solche Stimmen sind wichtig, weil sie zeigen, dass Fußball ohne faire Regeln keinen Spaß macht – weder für Spieler noch für Fans.