Im WM-Achtelfinale hat Frankreich Paraguay mit 1:0 besiegt, doch die Partie fiel weniger durch Tore als durch viele harte Fouls und Streit auf dem Platz auf.
Was ist passiert? Beim Stand von 1:0 für Frankreich wurde im Achtelfinale richtig hart gespielt. Insgesamt zählten Experten rund 30 bis 40 Fouls, darunter sogar ein Schlag, den der Schiedsrichter zunächst übersah. Erst nach Eingreifen des Videoschiedsrichters VAR wurde ein Strafstoß für Frankreich gegeben. Paraguay kassierte kaum Gelbe Karten, obwohl es sehr unfair spielte. Frankreich wiederum wirkte ebenfalls wenig elegant, kassierte aber immerhin drei Verwarnungen. Kommentator Wolff Fuss sprach von einer „Kneipenschlägerei" und traf damit die Stimmung vieler Fans.
Wer hilft? Der Videoschiedsrichter hat in dieser Partie viel gerettet. Ohne sein Eingreifen wären viele schwere Fouls unbestraft geblieben. Auch die Fifa-Schiedsrichterexperten wie Patrick Ittrich haben das Geschehen öffentlich analysiert und kritisiert. Dadurch lernen junge Spielerinnen und Spieler, was im modernen Fußball erlaubt ist und was nicht.
