Frankreich erlebt eine extreme Hitzewelle mit über 40 Grad, und das Land reagiert mit dem höchsten Krisenmodus für Krankenhäuser und Notfallplänen für Wasser.

Was ist passiert? In Frankreich ist es gerade extrem heiß. Der Wetterdienst Météo France hat für 72 von 101 Regionen, die Départements, die höchste Warnstufe Rot ausgerufen. In Paris sollen die Temperaturen am Donnerstag bis zu 42 Grad erreichen. Premierminister Sébastien Lecornu hat deshalb den höchsten Krisenmodus für das Gesundheitssystem ausgerufen, weil die Krankenhäuser wegen vieler hitzebedingter Notfälle stark belastet sind.

Wer hilft? Krankenhäuser bekommen mehr Personal, nicht dringende Operationen werden verschoben, und Feuerwehr und Rettungsdienst sind in Alarmbereitschaft. Das Unternehmen Veolia versorgt rund 8300 Menschen in neun Dörfern rund um Paris mit Wasserflaschen, weil das Leitungsnetz den gestiegenen Bedarf nicht mehr schafft. Auch Stromkonzerne reagieren: Drei Atomkraftwerke wurden abgeschaltet, damit das aufgeheizte Kühlwasser die Flüsse nicht noch weiter erwärmt.