In Spanien sind seit Sonntag mehr als 200 Menschen an der Hitze gestorben, und in Frankreich gibt es Warnungen auf höchster Stufe.
Was ist passiert? Eine starke Hitzewelle hat Europa fest im Griff. In Spanien sind seit Sonntag über 200 Menschen an den Folgen der Hitze gestorben. In Frankreich war die Nacht zum Donnerstag mit 22 Grad die wärmste Nacht, die jemals gemessen wurde. Tagsüber stieg das Thermometer in Paris auf über 40 Grad – das passiert nur sehr selten. Besonders schlimm: Nahe Paris starb ein dreijähriges Kind, das im Auto seiner Eltern eingeschlossen war. Autos heizen sich in der Sonne extrem schnell auf.
Wer hilft? Frankreichs Regierung hat die höchste Warnstufe für das Gesundheitssystem ausgerufen. Premierminister Lecornu erklärte, man wolle „die Verwundbarsten schützen". Krankenhäuser bekommen mehr Personal, und Operationen, die nicht sofort nötig sind, werden verschoben. In Spanien versuchen Behörden, die Menschen mit Warnungen und Hinweisen zu erreichen. Wetterdienste informieren über Temperaturen und Risiken.
