Frankreich und Großbritannien wollen zusammen mit Oman den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus sicherer machen, weil Iran dort ausländische Hilfe ablehnt.

Was ist passiert? In der Straße von Hormus gibt es seit einiger Zeit Probleme mit Minen im Wasser. Minen sind Sprengkörper, die im Meer treiben und Schiffe beschädigen können. Kürzlich wurde ein Handelsschiff angegriffen, das durch diese Wasserstraße fuhr. Die USA und andere Länder wollen, dass Schiffe die Meerenge frei und ohne Gebühren passieren können. Iran sagt aber: Die Minenräumung machen wir allein, und Schiffe sollen nur auf bestimmten Routen fahren.

Wer hilft jetzt? Frankreich und Großbritannien haben nach dieser Lage eine neue Idee: Sie wollen gemeinsam mit Oman – einem Land am Rand der Meerenge – den Schiffsverkehr absichern. Präsident Macron hat sich am Montag mit dem Sultan von Oman getroffen und sagt, das sei ein "positiver Schritt". Frankreich lässt Minenräumboote und Begleitschiffe in der Region bleiben, um im Notfall eingreifen zu können. Oman kennt sich in der Region gut aus und kann zwischen den Seiten vermitteln.

Was kannst du tun? Auch wenn diese Nachricht weit weg passiert, hat sie mit deinem Alltag zu tun: Durch die Straße von Hormus fließt ein großer Teil des weltweiten Öltransports. Wenn dort Schiffe nicht mehr sicher fahren können, könnten Benzin und Heizöl teurer werden. Du kannst die Nachrichten weiter verfolgen und mit Freunden oder in der Schule darüber sprechen, wie Konflikte zwischen Ländern den Alltag von allen beeinflussen können.