Eine Wohngemeinschaft aus Frankfurt hat zu viel Miete gezahlt und nach einem Verfahren der Stadt rund 26.700 Euro vom Vermieter zurückbekommen.
Die WG wohnte im Stadtteil Nordend in einer 95 Quadratmeter großen Wohnung. Zwischen Oktober 2021 und Juli 2025 hat sie dort Miete gezahlt. Diese Miete war laut der Stadt Frankfurt viel zu hoch: In der Spitze lag sie 103 Prozent über dem, was in der Gegend normalerweise verlangt wird. Man spricht dann von einer Mietpreisüberhöhung. Per Gesetz darf die Miete höchstens 20 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.
Das städtische Amt für Wohnungswesen hat den Fall geprüft. Die Behörde kann das tun, wenn es Hinweise auf zu hohe Mieten gibt. Am Ende hat die Vermieterin, eine Firma aus dem Ausland, das zu viel gezahlte Geld an die Studierenden zurückgegeben: genau 26.689,80 Euro.
Katharina Wagner leitet das Amt für Wohnungswesen. Sie sagt: "Wir erreichen viele einvernehmliche Lösungen mit den Vermieter:innen. Ich kann nur allen Mieter:innen Frankfurts raten, sich zu trauen, Mietpreisüberhöhungen anzuzeigen."
