Die Stadt Berlin und sieben große Wohnungsfirmen haben einen Plan unterschrieben: Bis 2030 sollen viel mehr Leute eine bezahlbare Wohnung bekommen.

Stell dir vor, du suchst in Berlin eine Wohnung und findest kaum etwas Bezahlbares. Genau das ist ein großes Problem in der Stadt. Deshalb haben der Berliner Senat und sieben städtische Wohnungsfirmen jetzt einen Plan mit dem Namen Roadmap unterschrieben.

Im Moment gehören diesen sieben Firmen ungefähr 408.000 Wohnungen. Bis zum Ende des Jahres 2030 sollen es rund 56.000 Wohnungen mehr werden, also etwa 440.000. In den neuen Wohnungen könnten ungefähr 120.000 Menschen ein Zuhause finden.

Die meisten neuen Wohnungen sollen neu gebaut werden. Wenn es aber sinnvoll ist, wollen die Firmen auch schon bestehende Häuser kaufen. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner sagt dazu: Man solle das nicht komplett ausschließen.

Es gibt auch eine Idee für das Tempelhofer Feld, also das große alte Flughafengelände, das heute eine Wiese und ein Park ist. Eine Gruppe von Architekten schlägt vor, am Rand dieses Geländes 21.400 neue Wohnungen zu bauen. Die große Wiese soll aber laut Vorschlag erhalten bleiben. Kai Wegner findet die Idee spannend und will sie prüfen lassen.