Der Chef des Ski-Weltverbandes FIS, Urs Lehmann aus der Schweiz, hat am Freitag seinen Posten abgegeben – nur eine Woche vor der wichtigen Wahl des Verbandspräsidenten.
Stell dir vor, du bist in einer neuen Klasse und plötzlich gibt es Streit zwischen den Anführern. Genau so etwas passiert gerade beim Ski-Weltverband FIS. Der CEO (so etwas wie der Geschäftsführer) Urs Lehmann hat am Freitag aufgehört. Er gehört zur Schweiz, ist 57 Jahre alt und war früher Rennfahrer – unter anderem Olympiasieger im Abfahren. Danach hat er 17 Jahre lang den Schweizer Skiverband geführt, bevor er vor knapp einem Jahr zur FIS gewechselt ist. Jetzt, eine Woche vor einer sehr wichtigen Wahl, ist er gegangen.
Sein Sprecher Lorenz Furrer hat das am Freitag bestätigt. Lehmann selbst will erst nach der Wahl etwas dazu sagen. Der Grund: Lehmann und der amtierende FIS-Präsident Johan Eliasch haben sich im Wahlkampf heftig gestritten. Lehmann hat der Zeitung NZZ im Januar 2026 gesagt: „Wenn es um die Sache geht – gerne. Ich will einfach keinen politischen Krieg.“ Er wollte also keinen Zoff – und ist jetzt gegangen.
