In Mödling hat die Feuerwehr ein verschrecktes Rehkitz aus einem Bach gerettet und an eine Jägerin übergeben.
Am Montag haben Spaziergängerinnen und Spaziergänger laute Tierrufe gehört und die Rettung gerufen. Sie dachten zuerst, ein Storch sei verletzt – doch im Wasser lag ein junges Reh. Das Tier war nass und konnte von allein nicht mehr aus dem Bach heraus, weil die Ufer dort steinig und verbaut sind.
Zwei Feuerwehrleute haben das Rehkitz dann behutsam in eine warme Wolldecke gewickelt und in eine Transportbox gesetzt. Eine Polizeistreife und mehrere Anwohnerinnen und Anwohner waren schon da und haben mitgeholfen. Danach hat eine Jägerin das Tier mitgenommen. Sie will es aufpäppeln und, wenn alles klappt, später wieder im Wald freilassen.
Geschichten wie diese zeigen, dass Tierretterinnen und Tierretter im Sommer viel zu tun haben. Wenn du ein verletztes oder hilfloses Wildtier siehst, rufe lieber die Tierrettung oder die Feuerwehr – und fasse das Tier nicht selbst an.
