In Saarbrücken blieben am Sonntag 18 Erwachsene und Kinder in einer Seilbahn stecken, weil ein Antriebsseil riss – die Feuerwehr holte alle nach etwa eineinhalb Stunden heil zurück.

Was ist passiert? In einer Grünanlage in Saarbrücken ist am Sonntag das Antriebsseil einer Seilbahn abgerissen. Dadurch konnten sich die Gondeln nicht mehr bewegen, und 18 Menschen saßen in der Luft fest. Die Feuerwehr wurde alarmiert und rückte mit mehreren Fahrzeugen an. Die Betroffenen mussten in den Gondeln warten, bis Hilfe kam. Das war sicher unangenehm, aber alle blieben unverletzt.

Wer hat geholfen? Die Berufsfeuerwehr Saarbrücken war mit vielen Einsatzkräften vor Ort. Die meisten Menschen konnten mit Drehleitern befreit werden – das sind Feuerwehrfahrzeuge mit einem langen Arm und einem Korb, der bis in die Höhe fährt. Einige Gondeln waren aber zu hoch oder zu ungünstig gelegen. Deshalb kamen zusätzlich Höhenretter zum Einsatz: Das sind Spezialisten, die sich mit Seilen sichern und Menschen vorsichtig abseilen können. So wurden auch die letzten Fahrgäste sicher nach unten gebracht.

Was kannst du tun? Wenn du selbst einmal in einer Seilbahn, einem Fahrstuhl oder einer ähnlichen Anlage steckst, gilt: Ruhe bewahren und den Anweisungen des Personals oder der Rettungskräfte folgen. Nicht aus der Gondel klettern, weil das in großer Höhe lebensgefährlich sein kann. Solche Anlagen werden regelmäßig geprüft, und die Feuerwehr übt solche Einsätze regelmäßig – deshalb ist die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas passiert, sehr gering.