Forschende haben gemessen, wie viel Feinstaub wir beim Gehen und Radfahren in Städten einatmen – und warum das auch für junge Leute wichtig ist.
Was ist passiert? Forschende vom KIT in Karlsruhe haben zusammen mit Partnerinnen und Partnern untersucht, wie viel Feinstaub wir auf dem Schulweg, beim Joggen oder beim Radfahren in der Stadt aufnehmen. Dafür haben sie eine App entwickelt, die alle zehn Sekunden misst, wie viel Schadstoff in der Luft an deinem Standort ist. Beispiel: Für zwei Kilometer zu Fuß brauchst du etwa 30 Minuten – und atmest dabei rund 7,5 Mikrogramm Feinstaub ein. Feinstaub ist übrigens so klein, dass du ihn mit bloßem Auge nicht sehen kannst.
Wer hilft? Das Umweltbundesamt (UBA) und das Deutsche Krebsforschungszentrum schauen sich genau an, was Feinstaub im Körper anrichtet. Es gibt rund 450 Messstationen in Deutschland, die Feinstaubwerte erfassen. Außerdem bietet das UBA die App "Luftqualität" an – dort siehst du tagesaktuelle Werte und Warnungen für deine Region. Forschende vom KIT sagen: Anhaltender Regen senkt die Feinstaubbelastung deutlich, und die Werte in Deutschland sind insgesamt seit Jahren am Sinken.
