Forscher der TU Graz haben Solarpanels gebaut, die immer zur Sonne schauen und sich bei Unwetter automatisch zusammenfalten.

Stell dir vor, dein Solarpanel auf dem Dach ist schlau: Es dreht sich von alleine in die Sonne und produziert so mehr Strom. Genau das macht ein neues System, das Armin Buchroither und sein Team an der TU Graz erfunden haben. Auf einem Bürogebäude am Campus Inffeldgasse steht seit ein paar Monaten eine Testanlage, die das schon ausprobiert.

Das Besondere: Wenn ein Sturm oder Hagel kommt, klappen die Panels wie ein Buch zusammen. So sind sie geschützt und gehen nicht kaputt. Danach richten sie sich wieder zur Sonne aus und machen weiter Strom. Das ist praktisch, weil Unwetter in letzter Zeit häufiger werden.

Die Grazer Forscher sammeln mit der Anlage Daten und vergleichen, wie viel Strom ihre Idee im Vergleich zu normalen, fest stehenden Panels liefert. Wenn alles gut läuft, könnte die Technik später auf vielen Dächern weltweit eingesetzt werden und helfen, mehr saubere Energie zu erzeugen.

Warum ist das für dich wichtig?

Saubere Energie wird immer wichtiger – und clevere Ideen wie diese zeigen, wie Technik hilft, auch bei schlechtem Wetter zuverlässig Strom aus der Sonne zu gewinnen.