Am Samstagmittag ist die Fähre „Funny Girl" mit 69 Menschen an Bord vor der Nordsee-Insel Helgoland liegen geblieben – doch alle kamen sicher an.
Was ist passiert? Die Fähre „Funny Girl" war auf dem Weg von Büsum nach Helgoland, als mitten auf der Nordsee der Motor ausfiel. Plötzlich konnte das 68 Meter lange Schiff nicht mehr weiterfahren. Es trieb etwa fünf Kilometer vor der Insel im Wasser. An Bord waren 69 Menschen, darunter auch eine Frau, die vielleicht ärztliche Hilfe brauchte. Eine Rettung auf der rauen Nordsee ist immer riskant: Bis zu sieben Windstärken, 50 bis 60 km/h Wind und bis zu drei Meter hohe Wellen machten den Einsatz der Retter schwierig.
Wer hilft? Zum Glück sind die Seenotretter der DGzRS Expertinnen und Experten für solche Notfälle. Der Seenotrettungskreuzer „Hermann Marwede" kam sofort, dicht gefolgt von der „Hans Hackmack". Zusätzlich schickten die Einsatzkräfte den großen Bergungsschlepper „Nordic" und später den Schlepper „Wulf". Nach einigen Stunden wurde die „Funny Girl" sicher nach Cuxhaven an die Küste gezogen. Auch die Reederei Adler & Eils kümmerte sich: Tickets behalten ihre Gültigkeit, Geld für ausgefallene Online-Tickets wird automatisch zurückgebucht, und eine andere Fähre übernahm die Strecke.
