In Kärnten mussten Rettungskräfte wegen der großen Hitze innerhalb einer Woche etwa 220 Mal ausrücken – Menschen jeden Alters brauchten Hilfe.

Was ist passiert? Zwischen dem 18. und dem 24. Juni hat das Rote Kreuz in Kärnten rund 220 Einsätze wegen der Hitze gezählt. Betroffen waren Menschen in jedem Alter. Besonders gefährdet sind ältere Leute, Kinder und Menschen, die schon gesundheitliche Probleme haben. Der Grund: Ältere Menschen und Kinder schwitzen weniger und können ihre Körpertemperatur nicht so gut steuern. Wenn der Körper zu heiß wird, kann es zu Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder sogar einem Hitzschlag kommen.

Wer hilft? Das Rote Kreuz in Kärnten ist im Dauereinsatz. Der Chefarzt Matthias Schwarz erklärt, wie wichtig es ist, dass Familie, Freunde und Nachbarn aufeinander aufpassen. Die Helferinnen und Helfer geben klare Tipps: Trink viel Wasser, halte dich in kühlen Räumen auf und mach keinen Sport in der prallen Mittagssonne. Wenn jemand Anzeichen wie einen knallroten Kopf, Schüttelfrost oder Krämpfe zeigt, muss die Person sofort in den Schatten, mit feuchten Tüchern gekühlt werden und Wasser bekommen. Geht es der Person nicht schnell besser, wähle den Notruf.