In Frankreich und Italien ist es gerade so heiß, dass die Regierungen die höchsten Warnstufen ausgerufen haben – und das betrifft nicht nur alte oder kranke Menschen.

In weiten Teilen Frankreichs und Italiens klettern die Temperaturen auf bis zu 39 Grad. Das sind 10 bis 15 Grad mehr als sonst um diese Jahreszeit. In Paris, Rom, Florenz und anderen Städten gelten die höchsten Hitzewarnungen. Die Hitze kommt von einer sogenannten Hitzeglocke: Die Sonne heizt die Luft unter einem fast wolkenlosen Himmel immer weiter auf, und heiße Wüstenluft aus Afrika strömt dazu.

Die Regierungen handeln: Frankreichs Gesundheitsministerin ruft dazu auf, viel zu trinken, die Fensterläden tagsüber zu schließen und sich nicht zu sehr anzustrengen. In Italien warnen die Behörden, dass die Hitze diesmal wirklich für alle gefährlich werden kann – auch für junge, gesunde Leute. In Paris und Südfrankreich gibt es zudem Ozonwarnungen, weshalb Autos mit hohem Schadstoffausstoß gerade nicht fahren dürfen.