Die EU-Länder haben sich darauf geeinigt, einen speziellen CO2-Zoll auf mehr Waren zu erheben - zum Beispiel auf Waschmaschinen und andere Produkte aus Metall.

Stell dir vor, ein Produkt wird in einem Land hergestellt, in den Fabriken sehr viel CO2 ausgestoßen wird. Dieses Produkt ist dann oft billiger als ein vergleichbares Produkt aus Europa, das klimafreundlicher produziert wurde. Damit die europäischen Hersteller trotzdem eine faire Chance haben, hat die EU den sogenannten CO2-Grenzausgleichsmechanismus eingeführt, kurz CBAM. Das bedeutet: Wer solche Waren in die EU einführt, muss einen Aufschlag für die CO2-Emissionen zahlen.

Bisher gilt dieser Zoll vor allem für Grundstoffe wie Stahl, Aluminium, Zement, Dünger, Wasserstoff und Strom. Nun haben sich die EU-Finanzministerinnen und -Finanzminister in Luxemburg darauf geeinigt, auch weiterverarbeitete Produkte einzubeziehen - zum Beispiel Waschmaschinen und andere Waren, die viel Eisen, Stahl oder Aluminium enthalten.