Die EU-Kommission hat zwei Verfahren gegen Österreich vorangetrieben, weil Wien EU-Regeln nicht schnell genug umsetzt.

Stell dir vor, alle Länder in der EU müssen sich an gemeinsame Regeln halten. Genau das kontrolliert die EU-Kommission in Brüssel. Sie hat jetzt zwei Verfahren gegen Österreich einen Schritt weitergebracht. Das bedeutet: Österreich hat jetzt zwei Monate Zeit, um Dinge zu ändern oder gut zu erklären, warum etwas noch nicht passt.

Beim ersten Thema geht es um Sanktionen. Das sind Strafmaßnahmen, die die EU zum Beispiel gegen Russland nach dem Angriffskrieg gegen die Ukraine verhängt hat. Es gibt eine EU-Regel, die vorschreibt, dass solche Sanktionen auch innerstaatlich als Straftaten gelten sollen. Dafür hatte Österreich bis Mai 2025 Zeit, hat das aber nicht rechtzeitig geschafft. Deshalb läuft seit Juli 2025 ein Verfahren.